Quelle: UHH/Ohme

+++ Kontakt +++

Manuel Bolz, M.A.
Pronomen/Pronouns: er/sein/ihm, he/his/him

Georg-August-Universität Göttingen
Philosophische Fakultät
Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie
Heinrich-Düker-Weg 14, R. 1.634 (Kulturwissenschaftliches Zentrum, KWZ)
37073 Göttingen
E-Mailadresse: manuel.bolz@uni-goettingen.de
Telefon: +49 551 39 24599
Web: https://www.uni-goettingen.de/de/680516.html
*Gastwissenschaftler an der Universität Hamburg,
Arbeitsbereich Public History

Manuel Bolz ist Kulturanthropologe/Kulturwissenschaftler. Er arbeitet, forscht und lehrt in Hamburg und Göttingen. Er studierte Empirische Kulturwissenschaft (bis 2021: Volkskunde/Kulturanthropologie) und Germanistik (mit Schwerpunkt auf Interkulturalität, Medialität und kulturwissenschaftlichen Ansätzen) an der Universität Hamburg sowie an der School of European Languages, Culture and Society – Centre for Multidisciplinary and Intercultural Inquiry (SELCS-CMII), am Department of European & International Social & Political Studies (EISPS) sowie am Department of Anthropology des University College London (UCL).

Er absolvierte während seines Studiums das „Zertifikat Lehrpraxis“ der Arbeitsstelle Studium und Beruf (AStuB), die Zertifikate „Genderkompetenz“ und „Intersektionalität & Diversity“ des Zentrum Gender & Diversity (ZGD) sowie das Zertifikat „Museumsmanagement“ vom Fachbereich Kulturwissenschaften, alle Universität Hamburg.

Bereits während des Studiums sammelte er erste Berufserfahrungen als studentische und wissenschaftliche Hilfskraft sowie Tutor am Institut für Empirische Kulturwissenschaft, am Institut für Germanistik, am Zentrum Gender & Diversity (ZGD), in der Hamburg Research Academy (HRA), in der Stabsstelle Gleichstellung sowie der dezentralen Gleichstellung der geisteswissenschaftlichen Fakultät und des Fachbereichs Kulturwissenschaften der Universität Hamburg.

Nach dem Studium folgten Tätigkeiten als Lehrbeauftragter am Institut für Empirische Kulturwissenschaft der Universität Hamburg und am Seminar für Europäische Ethnologie/Volkskunde der Universität Kiel sowie am Zentrum Gender & Diversity (ZGD) bzw. am Zentrum für interdisziplinäre Studienangebote (ISA) der Universität Hamburg.

Darüber hinaus war er als Stipendiat, wissenschaftlicher Projektmitarbeiter und freiberuflicher Kulturwissenschaftler in Dekolonisierungsprojekten für die Hamburger Behörde für Kultur und Medien (BKM) und das Bezirksamt Hamburg Harburg, in Konferenz- und Publikationsprojekten für die Isa Lohmann-Siems-Stiftung, in Diversitätsprojekten für die Alexander-von-Humboldt-Stiftung und im Forschungsprojekt TRANS*KIDS für die Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg (HAW) tätig.

Er arbeitet seit über 4 Jahren in verschiedenen Projektkontexten und Tätigkeitsfeldern im Museum am Rothenbaum – Kulturen und Künste der Welt (MARKK) (Praktikum, Projektassistenz, Leitung und Projekt-Kurator (Elternzeitvertretungen in der Abteilung Veranstaltung und Vermittlung) und freiberufliche Mitarbeit). Er hat in den musealen und universitären Kontexten kleinere und größere Ausstellungen co-kuratiert und auch weitere Vermittlungsformate wie Podcasts, Stadtrundgänge, Postkarten, Flyer, Poster und Film erprobt. Darüber hinaus hat er über 50 kleinere und größere Beiträge publiziert, über 80 Vorträge und Präsentationen gehalten sowie kleinere und größere Veranstaltungen mit-konzipiert, unterstützt und moderiert.

Gegenwärtig ist er am Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Georg-August-Universität Göttingen als wissenschaftlicher Mitarbeiter tätig. Dort arbeitet er an seinem ethnografischen Promotionsprojekt zur Vergnügungsgeschichte (und -geschichtsschreibung) und Versicherheitlichung von urbanem Vergnügen am Beispiel Hamburg St. Pauli nach dem Zweiten Weltkrieg.

Neben Aufgaben in der BA-Studiengangskoordination, der Beteiligung in diversen Tagungs- und Publikationsprojekten sowie nationalen und internationalen kulturanthropologischen (Fach-)Netzwerken, ist er in der historisch-kulturwissenschaftlichen Werkstatt (hkw), in dem Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH), in der Hamburger Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (hgekw) sowie in der Göttinger Working Group „Body and Emotions“ aktiv. Außerdem ist er seit 2023 Mitglied der Berliner Gruppe ‚Ethnographische Feldforschungssupervision‘, von 2021-2022 und 2025-heute Teil des „Collective Responsibility – Rassismus(kritik) an Hochschulen“-Netzwerk der Universität Hamburg und seit 2025 Teil des Ausschusses für Studium und Lehre (AStuL) der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW).

+++ Forschungsinteressen +++

  • Alltagskulturforschung: Ethnographie und Historische Anthropologie; Kulturtheorien
  • Politik- und Rechtsanthropologie, Dark Anthropology (u.a. Gewalt/Macht, Kriminalität/Kriminalisierung, (Un-)Sicherheit, Verbrechen, Vigilantismus, soziale Ungleichheiten, Strafen, Regierungs- und Herrschaftsformen, Kontrolle/Disziplinierung, Krisenerfahrungen, Prekarität)
  • intersektionale Geschlechter- und Sexualitätsforschung, Queere Anthropologie
  • Körper-, Emotions- und Sinnesforschung
  • Stadt- und Raumforschung (urbane Assemblages, Infrastrukturen, Nachtforschung)
  • Public Anthropology/Public History, Science and Technology Studies (STS) (Medizin- und Umweltanthropologie, Wissens- und Wissenschaftsgeschichte)
  • Museum/Materielle Kultur
  • Visuelle Anthropologie/Visual History, Populärkultur und Medienkulturen (u.a. Nostalgie, politische Skandale, Selbstthematisierungen sozialer Bewegungen)
  • Biographieforschung und Erinnerungskulturen (u.a. Nationalsozialismus und (Post-)Kolonialismus)

+++ Aktuelle Projekte und Tätigkeiten (zur Liste von vergangenen Projekten und Tätigkeiten) +++

* seit Oktober 2023: wissenschaftlicher Mitarbeiter, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen
zur Homepage

* seit Dezember 2021: Erarbeitung von einem historisch-kulturwissenschaftlichen und ethnografischen Forschungsprojekt mit Zielrichtung Promotion zur Versicherheitlichung von urbanem Vergnügen und Vorstellungen von (Un)Sicherheit:
Verordnetes Vergnügen? Lokale Sicherheitskonflikte und die Produktion eines urbanen Sicherheitsregimes in Hamburg-St. Pauli nach dem Zweiten WeltkriegKulturanthropologische Perspektiven auf Politiken, Rationalitäten und Imaginationen

Als Quellengrundlage dienen historische Quellen (Dokumente und Akten der Stadtverwaltung, Postkarten und historische Fotografien, Zeitungsartikel sowie Tourismusführer) sowie gegenwartsorientierte Quellen (Interviews, informelle Gespräche, teilnehmende Beobachtungen und Social Media-Beiträge).

Bildquellen: Postkarten, Grafiken und Fotografien vom Vergnügungsviertel Hamburg St. Pauli aus dem 19., 20. und 21. Jahrhundert, Quelle: St. Pauli Archiv

* Veranstaltungsankündigungen SoSe 2026

Soziale Ungleichheit: Erforschen, Vermitteln, Reproduzieren?

Freitag, 17. April 2026, Städtisches Museum Göttingen, Ritterplan 7/8, 37073 Göttingen

Tagung der Volkskundlichen Kommission Niedersachsen e.V., in Kooperation mit dem Städtischen Museum Göttingen und dem Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie der Universität Göttingen

Die Vermittlung kulturanthropologischer Forschung in die breitere Gesellschaft ist Kernanliegen unserer Alltagswissenschaft. Das gilt auch für Arbeiten im Themenfeld der sozialen Ungleichheit. „Einkommensschere“, „Arm und Reich“, aber auch „Parallelwelten“ gehören zu den Schlagworten, mit welchen in der Gegenwart ökonomische Disparität und damit einhergehend auch soziale Ungleichheit – egal ob in puncto Vermögensverteilung oder Bildungschancen – thematisiert werden. Fachhistorisch gesehen sind Randgruppen der Gesellschaft, Stadt-Land-Unterschiede sowie andere Gemengelagen, wie etwa von Migration und Bildungszugang fester Teil der Forschung.

Die Tagung der Volkskundlichen Kommission für Niedersachsen e. V. legt in diesem Jahr ihr Augenmerk darauf, wie Forschende ihre Forschungsergebnisse im Sinne einer Public Anthropology gestalten: Welche Rolle spielt dabei ihre Positionierung vis-à-vis den untersuchten Feldern? Wie gehen sie mit der daraus erwachsenden Sensibilität und Verantwortung im Prozess der Vermittlung um? Im Mittelpunkt werden Vermittlungsformate, ihre Repräsentationsstrategien und Genretraditionen stehen: museale, literarische, aber auch visuelle, etwa comicbasierte oder filmische. Diese gilt es hinsichtlich der ihnen inhärenten Taxonomien kritisch zu befragen und der Frage nachzugehen, wie diese soziale Ungleichheiten darstellen und ggf. reproduzieren. Gerade im habitualisierten Alltagsgebrauch kann das „Kleine Einmaleins“, also das sozial erworbene und dabei hochgradig als normativ empfundene Wissen um die „richtige“ Anwendung medialer Praktiken, unbewusst zur Diskriminierung bestimmter sozialer Milieus und gesellschaftlicher Klassen beitragen, auch wenn dies überhaupt nicht dem Forschungsansatz entspricht. Die jüngst etwa durch die Konjunktur der Klassismusforschung erhöhte Sensibilität für solche Diskriminierungsformen, greift die Tagung auf, indem sie kritisch ausgewählte Vermittlungsformate ethnografisch-kulturanthropologischen Wissens unter die Lupe nimmt, aufzeigt, wie soziale Ungleichheiten in ihnen (oft unbewusst) reproduziert werden und wie andere Formen der Darstellung im Sinne von best practice-Beispielen zu angemessenen Vermittlungen führen können.

+++ Programm +++

11:00 Uhr
Begrüßungen und Einführung

11:15-13:15 Uhr
Ethnographischer Film: Erzählen im Krisenmodus – Soziale Ungleichheit als Programm(auftrag), Referent: Torsten Näser, KAEE Göttingen

Ethno-Graphic: Soziale Ungleichheiten in ethnographischen Comics und die Potenziale des Mediums für kulturanthropologisches Wissen, Referentinnen: Friederike Faust und Krys Unverzagt, KAEE Göttingen

Mittagspause

14:00-16:00 Uhr
Der dokumentarische Roman:
Lesung und Gespräch mit Grit Lemke, Berlin, zu ihrem Buch Kinder von Hoy. Freiheit, Glück und Terror (2021) und Gespräch mit Regina Bendix

Soziale Ungleichheit in ausstellender Vermittlung:
‚Roundtable, moderiert von Maren Härtel (Städtisches Museum Göttingen) und Manuel Bolz (KAEE Göttingen) mit Thomas Overdick (Museumsverband Niedersachsen und Bremen e. V.), Angela Steinhardt (Museum Friedland), Sabrina Stolz (Städtisches Museum Göttingen)

Im Anschluss besteht die Gelegenheit, an einer Führung durch eine der beiden dann aktuellen Sonderausstellungen des Städtischen Museums Göttingen teilzunehmen („Ab aufs Rad! – Auf zwei Rädern durch drei Jahrhunderte“ oder „Alle lieben Liesel?! – 125 Jahr Göttinger Gänseliesel“). Auch das Forum Wissen, gleich neben dem Bahnhof Göttingen, kann bis 18:00 besucht werden.

Die Teilnahme an der Tagung ist kostenlos.

Anmeldungen bis zum 10. April 2026 bitte an: E-Mail: vkn@museumsdorf.de

Telefon: 04471 / 94 84 12
Post: Volkskundliche Kommission für Niedersachsen e. V.
c/o Museumsdorf Cloppenburg – Niedersächsisches Freilichtmuseum
z. Hd. Dr. Michael Schimek, Bether Str.6, 49643 Cloppenburg

Bitte geben Sie bei Ihrer Anmeldung an, ob Sie im Anschluss an die Tagung an der Führung durch eine der Sonderausstellungen des Städtischen Museums Göttingen teilnehmen möchten. Bitte mit Angabe „Fahrrad“ oder „Gänseliesel“.

Mit der Anmeldung willigen Sie ein, dass die im Rahmen der o. g. Tagung von Ihnen gefertigten Bild- und Tonaufnahmen verbreitet, öffentlich zur Schau gestellt, bearbeitet und Dritten zur Verwendung zur Verfügung gestellt werden dürfen. Wenden Sie sich bitte an uns, falls Sie von Ihrem Recht auf Widerspruch Gebrauch machen möchten.

Mit der Anmeldung stimmen Sie zu, dass Ihre persönlichen Daten zum Zweck der Organisation und Abwicklung dieser Veranstaltung gespeichert und verarbeitet werden.

Weitere Informationen: https://vk-niedersachsen.de/tagungen/

* Veranstaltungsankündigungen WiSe 25/26

Geschichte machen und gestalten. Interdisziplinäre Perspektiven auf Doing History, 10.–12. Februar 2026, Universität Hamburg

+++ Tagungsprogramm +++

Dienstag, 10. Februar 2026
14:00 – 15:00 Uhr: Begrüßung & Vorstellung des Projekts
„Doing History. Geschichte machen in transmedialen Geschichtskulturen“

Kaffeepause

Panel I: Theoretische/Methodische Perspektiven
Moderation: Cord Arendes

15:30 – 15:50 Uhr: Geh-schichten er-fahr-en. Zur sakralen Aneignung von Geschichte in Storyworlds, Achim Saupe (Leibniz-Zentrum für Zeithistorische Forschung Potsdam)

15:50 – 16:10 Uhr: Zum Bedeutungswandel politisch umkämpfter abstrakter Begriffe: Eine semantisch-pragmatische Analyse, Stefan Hinterwimmer (Linguistik des Deutschen, Universität Hamburg) & Runa Plützer (Germanistische Linguistik/Geschichte, Bergische Universität Wuppertal)

Diskussion

16:35 – 16:55 Uhr: Wer erzählt und wie wird geforscht? „Kinderverschickung“ als umkämpfte Geschichte, Helge-Fabien Hertz (Historisches Institut, Abteilung für Neuere und Neueste Geschichte, Universität Duisburg- Essen)

16:55 – 17:15 Uhr: Geschichte hören: auditive und affektive Dimensionen von Erzählungen, Janine Schemmer (Institut für Europäische Ethnologie, Universität Wien)

Diskussion

17:45 Uhr: Ende des Tagungsprogramm

Mittwoch, 11. Februar 2026

Panel II: Performative Geschichtspraktiken
Moderation: Juliane Tomann

9:30 – 9:50 Uhr: Martialischer Mediävalismus. Männlichkeitskonstruktionen und Praktiken des Kämpfens in Wikinger-Reenactment und Historischem Fechten, Eric Burkart (Germanisches Nationalmuseum Nürnberg), Anne Greule (Mittlere und Neuere Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen), Kathrin Klausmeier (Didaktik der Geschichte, Georg-August-Universität Göttingen), Bettina Bredereck (Sportwissenschaften – Sportpädagogik, Goethe Universität Frankfurt)

9:50 – 10:10 Uhr: Dem Kommunismus entkommen! Doing History in Escape Rooms, Sabine Stach (Leibniz-Institut für Geschichte und Kultur des östlichen Europa, Leipzig)

Diskussion

10:35 – 10:55 Uhr :„Geschichte wird gemacht“: Historische
Rekonstruktionen und Inszenierungen von Pop- und Rockmusikgeschichte im Zeichen von Nostalgie und Retromania, Carsten Heinze (Fakultät für Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, FB Sozialökonomie, Universität Hamburg)

10:55 – 11:15 Uhr: Metal und Melancholie. Nostalgie als Bestandteil populärer Geschichtsdarstellungen, Kilian Baur (Geschichts- und Gesellschaftswissenschaftliche Fakultät, Katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt und Pädagogische Hochschule Ludwigsburg)

Diskussion und anschließende Mittagspause

Panel III: Illustration
Moderation: Reinhard Schulz-Schaeffer 

13:00 Uhr – 13:20 Uhr: Historisches Illustrieren, Sarah Gorf-Roloff (freie Illustratorin/“Studio Ranokel“, Projektleiterin „Wissenschaftliche Illustration“ der Illustratoren Organisation)

13:20 – 13:40 Uhr: Qualitätsstandards bei der kollaborativen,
interdisziplinären Bild(er)findung in der Wissenschaftskommunikation, Jochen Stuhrmann (freiberuflicher Medienschaffender)

Diskussion

14:05 – 14:25 Uhr: BILDWISSEN MACHT GESCHICHTE. Zur historisch- kulturwissenschaftlichen Analyse von Postkarten des urbanen Vergnügungsviertels Hamburg St. Pauli, Manuel Bolz (Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Georg-August-Universität Göttingen), Laura Völz (Europäische Ethnologie, Christian-Albrechts-Universität zu Kiel)

14:25 – 14:45 Uhr: Vom Text zum Bild. Kritische Illustration als Methode zur Evaluation von historischen Texten, Philine Dorenbusch (freie Illustratorin, Strategisches Kommunikationsdesign Staats- und Universitätsbibliothek Hamburg)

Diskussion

Kaffeepause

16:00 – 18:00 Uhr: Netzwerkveranstaltung (nähere Infos folgen)
Moderation: Janina Kriszio

Donnerstag, 12. Februar 2026

Panel IV: Digitale Geschichte
Moderation: Mia Berg, Andrea Lorenz

9:30 Uhr – 9:50 Uhr: Doing „KI-History“? Oder: Was ist KI-generierte Geschichte?, Sebastian Kubon/Charlotte Lerg (Ludwig-Maximilians-Universität München)

9:50 Uhr – 10:10 Uhr: Eine Untersuchung KI-generierter Geschichtsnarrative und ihrer Rezeption am Beispiel von History-POVs, Anna Neovesky/Nina Brolich (Philosophische Fakultät, Universität Erfurt und Fachrichtung Angewandte Informatik, Fachhochschule Erfurt)

Diskussion

10:35 Uhr – 10:55 Uhr: Zwischen Daten, Deutungsmustern und Diskurs. Das Geschichtemachen zur #DDR in Social Media interdisziplinär erforschen, Anja Neubert (Geschichtsdidaktik, Universität Leipzig), Jannis Klähn (Computational Humanities Research Group, Universität Leipzig), Pauline Luise Graf/Alexander Leistner (Kulturwissenschaften, Universität Leipzig)

10:55 Uhr – 11:20 Uhr: Ge-/Ver-Spielte Geschichte. Strategien der Geschichtsnutzung in digitalen Spielen, Mathias Herrmann (Didaktik der Geschichte, Technische Universität Dresden), Jan Siefert (Historisches Institut, Universität Duisburg-Essen)

Diskussion & Abschluss

Ende der Tagung um 12 Uhr

Wintersemester 2025/26

* Programm der historisch-kulturwissenschaftlichen Werkstatt (hkw)

1. Sitzung am Di, 28.10.2025, 18:15-19:45 Uhr
„The Jet Age in Eight Passengers“
Prof. Dr. Lauren Stokes (Northwestern University, USA)
Moderation: Manuel Bolz, M.A.

2. Sitzung am Di, 18.11.2025, 18:15-19:45 Uhr
„Zum Studienschwerpunkt „Material Humanities – Science, Art & Environment“
Prof. Dr. Margarete Vöhringer (Göttingen)
Moderation: Dr. Stefanie Mallon
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkskundlichen Kommission für Niedersachsen e.V. (VKN) statt.

3. Sitzung am Di, 02.12.2025, 18:15-19:45 Uhr
„Kulturwissenschaftliche Perspektivenwechsel: Von der Volksmusik zu Politiken und Praktiken des nationalen Regierens“
Dr. Sabine Eggmann (Zürich)
Moderation: Manuel Bolz, M.A.

4. Sitzung am Di, 16.12.2025, 18:15-19:45 Uhr
„Geschichte in die Zukunft tragen: Digitale Shoah-Zeitzeug*innenprojekte diskursanalytisch erforschen“
Janina Schwarz-Ennen, M.A. (Marburg)
Moderation: Manuel Bolz, M.A.

5. Sitzung am Di, 20.01.2026, 18:15-19:45 Uhr
„Das Lebensgeschichtliche Archiv des ISGV (Dresden). Sammlung, Forschung und Forschungsdatenmanagement“
Dr. Sönke Friedreich und Claudia Pawlowitsch, M.A. (Lebensgeschichtliches Archiv, Institut für Sächsische Geschichte und Volkskunde, Dresden)
Moderation: Dr. Stefanie Mallon

6. Sitzung am Di, 10.02.2026, 18:15-19:45 Uhr
„Fotoethnografie: Transformationswissen über Bilder erzählen“
Dr. Sandra Eckhardt (Würzburg/Göttingen)
Moderation: Dr. Stefanie Mallon
Diese Veranstaltung findet in Kooperation mit der Volkskundlichen Kommission für Niedersachsen e.V. (VKN) statt.

Einwahldaten:
https://uni-goettingen.zoom-x.de/j/68474198156?pwd=vbbQlRaWmUvMUXfo1p3vJqNbu1nXaK.1
Meeting-ID: 684 7419 8156
Kenncode: 445540

Kontakt: hkw@uni-goettingen.de.

* Programm des Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH) im Rahmen des öffentlichen Vorlesungswesens der Universität Hamburg „Über Hamburg forschen, lesen, schreiben. Aktuelle kulturhistorische Forschungsperspektiven“ (Ringvorlesung)
zur Homepage

dienstags, 18:15 – 19:45 Uhr, Hauptgebäude, Edmund-Siemers-Allee 1, Hörsaal H

04.11.2025
Hamburg in den 1920er Jahren. Geschichten aus dem Archiv
Prof. i. R. Dr. Sabine Kienitz, Institut für Empirische Kulturwissenschaft / Prof. Dr. i. R. Angelika Schaser, Fachbereich Geschichte: Deutsche Geschichte, beide Universität Hamburg
Moderation: Manuel Bolz, M.A.

11.11.2025 
Achtung anderer Ort: Staats- und Universitätsbibliothek Carl von Ossietzky, Von-Melle-Park 3, Vortragsraum
Bernhard Nocht, der Organisator der deutschen Kolonialmedizin: Perspektiven auf Nocht als Arzt, Gesundheitsmanager und Teilhaber einer kolonialen Generation
Dr. Markus Hedrich, Fachbereich Geschichte: Globalgeschichte, Universität Hamburg
Moderation: Dr. Johanna Meyer-Lenz 

Die Veranstaltung findet in Kooperation mit dem Verein für Hamburgische Geschichte (VHG) statt.

25.11.2025
Das Beispiel Bad Oldesloe: der Aufstieg der NSDAP und die ersten Jahre der NS-Diktatur
Dr. Sylvina Zander, Historikerin und Archivarin, Bad Oldesloe/Lübeck
Moderation: Prof. Dr. Norbert Fischer

09.12.2025 
Achtung anderer Beginn: 18:00 Uhr
Nationalsozialismus im Hamburger Umland: Über Diktatur und kleinstädtische Gesellschaft
Prof. Dr. Norbert Fischer, Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Hamburg
Moderation: Dr. Myriam Isabell Richter

13.01.2026
Vom All zum Allgemeingut – zum Auftrag der Stadtkuratorin
Joanna Warsza / Nasim Weiler, beide Team Stadtkuratorin Hamburg, Behörde für Kultur und Medien Hamburg/Kunsthaus Hamburg
Moderation: Dr. Myriam Isabell Richter

27.01.2026
Im eigenen Interesse? Zur Geschichte des Vereins Hamburgischer Staatsbeamten r. V. – seit 1879

Dr. Myriam Isabell Richter, Germanistin und Wissenschaftshistorikerin, Universität Hamburg, Hamburg
Moderation: Manuel Bolz, M.A.

03.02.0226
Das Fahrrad als politisches Symbol. Alltag und Aktionsformen des alternativen Milieus der 1980er Jahre
Dr. Lars Amenda, Historiker, Hamburg
Moderation: Dr. Myriam Isabell Richter

* Adventstreffen der Kommission Medizinanthropologie der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW)“
Situierte Entscheidungen im Kontext von Krankheit und Gesundheit
04. + 05. Dezember 2025, Technische Universität Berlin, Marchstraße 23, Raum 3.048, zur Homepage

Donnerstag, 4. Dezember 2025

10:30 Uhr
Ankommen mit Kaffee & Snacks

11:00–11:30 Uhr
Prof. Dr. Maren Heibges (Berlin) & Prof. Dr. Sabine Wöhlke (Hamburg)
Begrüßung und thematische Einführung

11:30–13:00 Uhr
Panel I: Entscheidungstempo: Zeit-Räume, Narrationen und Normierungen von Entscheidungen

Dr. Alik Mazukatow (Lübeck)
Timely Decisions. Temporal Contingencies in treating patients with DSD

Dr. Corinna Klingler (Berlin), Prof. Dr. Annekatrin Skeide (Berlin)
Die Fiktion autonomer Entscheidungen zur Säuglingsernährung: Choice- und Care-Modelle als Orientierungspunkte für die Stillbegleitung

Alina Rörig, M.A. (Berlin)
Entscheidungen im eigenen Tempo: Zeitlichkeit und narrative Aushandlungen im Kontext familiärer Krebsrisiken

13:00–14:00 Uhr
Mittagspause

14:00–15:30 Uhr
Panel II: Entscheidungs(un)freiheit: Autonomie, (Un-)Sicherheit und (Un-)Gewissheiten in vulnerablen Lebenslagen

Dr. Jan Hinrichsen (Göttingen)
Immunität und Autonomie. Einwilligen in Vakzin-Trials unter Bedingungen der Unsicherheit und Ungewissheit

Josephine Stark (Berlin)
Der Einfluss gelebter Erfahrungen auf die reproduktive Entscheidungsfindung von Menschen mit Mukoviszidose

Prof. Dr. Barbara Wittmann (Bamberg)
No choice at all? (Fehlende) Handlungs- und Entscheidungsmöglichkeiten von ME/CFS-Betroffenen

15:30 – 16:00 Uhr
Kaffeepause

16:00–17:30 Uhr
Panel III: Sprechen, Verstehen, Entscheiden? Situative Aushandlungen von Erfahrungs- und Expert:innenwissen in medizinischen Interaktionen

Marion Einsiedler, M.A. (Kempten)
Situiert-situative Strukturelemente sozialmedizinischer Besprechungen im Kontext medizinischer, psychosomatischer, stationärer Rehabilitation

Laura Podschus (Brandenburg), Simone Ahting, M. Sc. (Leipzig), Dr. Stefan Reinsch (Brandenburg), Anna-Lena Strehlow, M.A. (Bonn), PD Dr. habil. Julia Hentschel (Leipzig)
Reproduktive Entscheidungsfindung im Kontext therapeutischer Innovation –
im Spannungsfeld von genetischen Tests und Erfahrungswissen von Eltern, deren Kinder eine seltene genetische Erkrankung haben

Prof. Dr. Paula Muhr (Hamburg)
Die Patientin als wissendes Subjekt: Situiertes Verstehen und Entscheiden im videobasierten Diagnosegespräch bei funktionellen Anfällen

17:30–17:45 Uhr
Pause

17:45–18:30 Uhr
Keynote
Prof. Dr. Markus Feufel (Berlin)

Entscheidungsforschung: Warum, wieso, weshalb? Eine interdisziplinäre Befragung

19:00 Uhr
Abendessen (Selbstzahler) im Café Hardenberg in der Hardenbergstraße 10, 10623 Berlin

Freitag, 5. Dezember 2025

9:00 Uhr
Raumöffnung mit Kaffee & Snacks

9:30–10:30 Uhr
Panel IV: Zwischen ‚Bastelei‘ und Beteiligung: Gesundheitstechnologien in Entscheidungsprozessen

Dr. Christine Schmid (Berlin)
Zwischen Kontrolle und Kreativität? Tinkering im digitalen Gesundheitswesen

Angela Osterhaider, M.A. (Berlin), Prof. Dr. Cordula Endter (Berlin),
Katharina Giordano, M. Sc. (Göttingen), Prof. Dr. Juliane Leineweber (Göttingen)

Technologien aushandeln: Reflektionen und Implikationen der partizipativen Technikentwicklung im Bereich Pflege und Gesundheit

10:30–11:00 Uhr
Kaffeepause

11:00–12:00 Uhr
Panel V: Entscheidungsprozesse im Spannungsfeld zwischen Individuum und institutionellen Strukturen

Katharina Klein, M. Sc. (Berlin)
Entscheidungsfindung von Ratsuchenden mit familiärem Krebsrisiko für die Inanspruchnahme einer spezialisierten Beratung

Manuel Bolz, M.A. (Hamburg/Göttingen)
Körper-Konstruktionen, medizinische Wissensregime und Identitätsfragen. Alltägliche Aushandlungs- und Entscheidungsprozesse im Krankenhaus – Empirische Einblicke in das Verbundprojekt TRANS*KIDS

12:00–13:00 Uhr
Mittagessen

13:00–14:00 Uhr
Wrap-Up und Abschlussdiskussion

14:00–15:00 Uhr
Kommissionssitzung Medizinanthropologie der DGEKW

  • Tagungssprache: Deutsch
  • keine Anmelde- oder Tagungsgebühren
  • Anmeldung bis zum 24. Oktober 2025 unter entscheidungen@protonmail.com

* Workshop „Embodied Digitalities: Digital Imaginaries of Bodies and Emotions„, 10-11. Oktober 2025, Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Universität Göttingen, Interdisciplinary Working Group „Body and Emotions“

Initiated by the working group „Body and Emotions“ at the
University of Göttingen, the interdisciplinary two-day
workshop is dedicated to the topics of digitality and
embodiment, both central fields of research in the cultural
and social sciences. Based on current digital and technological developments and the social and political rationalities that accompany
them, the workshops will examine how digital imaginaries
transform and challenge social understandings of bodies
and emotions. Given that digital technology is
fundamentally changing not only our forms of
communication but also how we interact with one another,
the workshop aims to develop methodological, theoretical-conceptual and empirical-research-based approaches to
examine these transformations concerning bodes and
emotions.

* seit April 2025: Recherche und Vorbereitung eines historisch-kulturwissenschaftlichen und ethnografischen Forschungsprojektes zum Thema „Medizinverbrechen und Medizinskandale nach dem Zweiten Weltkrieg: Kollektivierung, Rechtsmobilisierung und Gesundheitsaktivismus

Quellen: Deutschlandfunk Kultur, Wissenschaft.de

* TV-Beitrag (4 Min.), NDR (Format: DAS! Rote Sofa), Juli 2025
Der Kiezforscher – zwischen Vergnügen und Gewalt auf St. Pauli
Die Beatles, Fritz Honka oder Hans Albers. Über das Vergnügungsviertel St. Pauli gibt es mehr zu erzählen, als diese gut vermarkteten Geschichten – findet Manuel Bolz. Der Göttinger Kulturanthropologe forscht, wo andere feiern. Link zum Beitrag

* Veröffentlichung
Das rächende Selbst. Eine ethnografische Studie zu Unrechtserfahrungen, Gewaltfantasien und Geschlechterordnungen in biografischen Rachegeschichten und Krisennarrationen. Hamburg: MartaPress 2025.

Basierend auf empirischem Quellenmaterial – Interviews, informelle Gespräche, Zeitungsartikel, Ratgeberliteratur und Social Media-Beiträge – zeichnet die kulturwissenschaftliche und ethnografisch arbeitende Studie biografische Rachegeschichten nach. Im Zentrum stehen subjektive Unrechtserfahrungen und Gewaltfantasien. Schwerpunkte werden auf ausgewählten Erfahrungen, Erzählungen, Wahrnehmungen und Deutungen von Alltagsakteur:innen gelegt mit Fokus auf Gewalt-gegen-Dinge-Geschichten, Held:innengeschichten, Befreiungsgeschichten und Erfolgsgeschichten.

Die Analyse der Geschichten offenbart die Wirkmacht von Geschlechterordnungen, Moralvorstellungen sowie die Rolle von Emotionen, Gefühlen und Affekten in sozialen Nahbeziehungen wie Freund:innenschaften, romantisch-sexuelle Paarbeziehungen, Familienmodelle, aber auch zwischen Arbeitskolleg:innen oder in Vermieter-Mieter-Beziehungen. Der Autor deutet das Rache erzählen als kommunikative Emotionspraktik. Damit verweist er auf den komplexen Nexus Erfahren-Erinnern-Erzählen sowie auf die Positionierungsstrategien der Gesprächspartner:innen und die Tatsache, dass der Kulturwissenschaftler zum Mitwisser wird. Das Buch erweitert das Forschungsfeld einer Anthropology of Revenge mit Ansätzen der kulturwissenschaftlichen Biografie-, Emotions-, Praxis-, Geschlechter- und der narrativen Gewaltforschung.

(Das Buch basiert auf der Masterarbeit „Rache erzählen. Eine ethnografische Studie zu biografischen Rachegeschichten und Krisennarrativen als kommunikative Emotionspraktik“, Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Universität Hamburg, 2022)

* 19. Arbeitstagung der Kommission für Geschlechterforschung und Queere Anthropologie der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (DGEKW)
Friction: Spannungen, Spaltungen und produktive Störungen aus Geschlechterperspektive
19.-21. Juni 2025, Alte Staats- und Universitätsbibliothek Göttingen

Organisator:innen: Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie und Studienfach Geschlechterforschung der Georg-August-Universität Göttingen

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* freier Mitarbeiter, Museum am Rothenbaum – Künste und Kulturen der Welt (MARKK), Hamburg, seit 09/2024
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* Mitglied und Teil der Lenkungsgruppe: Forschungsverbund zur Kulturgeschichte Hamburgs (FKGHH), Fachbereich Geschichte, Arbeitsbereich Public History, Universität Hamburg, seit 11/2023
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* Organisationsteam historisch-kulturwissenschaftliche Werkstatt (hkw), Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Hamburg (2021-2024) sowie Institut für Kulturanthropologie/Europäische Ethnologie, Philosophische Fakultät der Georg-August-Universität Göttingen, ab 2024
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vollständige Postkarte (Fotografien: © Jürgen Höltken/Klaus Peter Wittemann, Gestaltung: © Valerie Assmann)

* Vorstandsmitglied Hamburger Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (hgekw), vorher: Hamburger Gesellschaft für Volkskunde (hgv), Institut für Empirische Kulturwissenschaft, Fachbereich Kulturwissenschaften, Universität Hamburg, gemeinsam mit Prof. Dr. N. Fischer, I. Klein, C. Bischoff und U. Keller, seit 04/2019
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* Mitglied in der Deutschen Gesellschaft für Empirische Kulturwissenschaft (dgekw) sowie in folgenden Kommissionen: Europäisierung/Globalisierung: Ethnografien des Politischen; Geschlechterforschung und Queere Anthropologie; Kulturen populärer Unterhaltung und Vergnügung, Digitale Anthropologie sowie Medizinanthropologie

* Mitglied in der International Society for Ethnology and Folklore (SIEF), der European Association of Social Anthropologists (EASA) sowie der Deutschen Gesellschaft für Sozial- und Kulturanthropologie (DGSKA) sowie im European Network for Queer Anthropology und im Network Anthropology of Crime and Criminalisation der European Association of Social Anthropologists (EASA)

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